BLAUES RAUSCHEN

ein Festival, das Prozesse sichtbar macht – Musik, Soziale Skulptur, Performance

Seit seinen Anfängen versteht sich BLAUES RAUSCHEN als ein Festival, das Prozesse sichtbar macht. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die sich aus dem Zusammenspiel von Klang, Technologie, Gesellschaft und Raum ergeben. Wie verändert sich künstlerische Praxis unter digitalen Bedingungen? Welche Rolle spielen Körper, Materialität und Improvisation in zunehmend algorithmisch geprägten Systemen? Und wie lassen sich lokale Kontexte mit internationalen Perspektiven verbinden?
Das Festival findet im Ruhrgebiet in Bochum, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Kaarst, Duisburg und Mülheim statt. Die Einbindung verschiedener Festivalorte im Ruhrgebiet ist dabei ein wichtiges Zeichen für den anhaltenden Willen zu einer überregionalen Kulturpolitik.

BLAUES RAUSCHEN hat sich in den vergangenen Jahren als Ort des Austauschs etabliert, zwischen Künstlerinnen und Künstlern ebenso wie zwischen Disziplinen, Institutionen und Publikum. Workshops, Gespräche und kollaborative Formate waren dabei ein fester Bestandteil des Programms.
Gegenwärtige politische und gesellschaftliche Entwicklungen sind von Polarisierung und Verengung geprägt. BLAUES RAUSCHEN setzt dem einen Raum entgegen, in dem Differenzen bestehen bleiben dürfen und Wahrnehmung nicht sofort in Zustimmung oder Ablehnung mündet.

BLAUES RAUSCHEN bleibt dabei bewusst offen. Für Reibung und Widerspruch, für Unschärfen und Zwischenräume. Nicht alles erklärt sich sofort. Klang wird nicht als abgeschlossenes Produkt verstanden, sondern als Prozess.

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