Torsten Slama: Die Vatermaschine
Kunst, Ausstellung
28.02.26
28.02.
–
24.05.26
24.05.
Neuer Essener Kunstverein
Essen
Fr. - So. 14-18 Uhr
Beschreibung
Charakteristisch für Torsten Slamas Oeuvre aus Zeichnungen sowie Malereien in starkem zeichnerischen Duktus ist ein zeichenhaft überladenes Bildverständnis, das über dreißig Jahre hinweg kohärent und durch dezente Weiterentwicklungen an Tiefe gewonnen hat. Nachdem sich der Künstler lange an der menschlichen Figur abgearbeitet hat, finden sich in seinen Arbeiten ab 2010 zumeist nur noch Gebäude, Maschinen oder Züge, jeweils eingebettet in hochartifizielle Landschaften, mittels derer er indirekt über die Abgründe der menschlichen Existenz in Zeiten der Hypermoderne monologisiert. Tatsächlich entwickelte Slama in zunehmendem Maße eine eigene künstlerische Grammatik, deren Idiosynkrasien sich über einzelne Arbeiten kaum erschließen ließen, hätte der Künstler nicht zeitlebens eine schriftliche Selbstkommentierung betrieben. Trotz dieser eigenbrötlerischen, solitären Ästhetik lässt sich Slama dennoch sehr genau in der verspielten utopistischen Denkweise verorten, wie sie innerhalb der zweiten Kolonnen Künstler des sprichwörtlich gewordenen „Kölns der Neunziger Jahre" gepflegt wurde.
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