Vortrag mit Matheus Hagedorny: Postmigrantischer Rechtsextremismus

leise
18.10.
20:00
Makroscope
Mülheim an der Ruhr
Vortrag mit Matheus Hagedorny: Postmigrantischer Rechtsextremismus

Beschreibung

Die extreme Rechte in Deutschland ist von Rassismus geprägt, zugleich aber vielfältig: deutsche, türkische, russische und andere Radikalnationalisten vertreten teils konkurrierende, teils ergänzende Ungleichheitsordnungen. Immer öfter treten rechtsextreme Akteure mit Migrationsbiografie auf, die AfD umwirbt migrantische Milieus, und die Neue Rechte diskutiert über Arrangements mit rechtsoffenen Einwanderer:innen. Matheus Hagedorny zeigt, dass diese „postmigrantische Diversität“ keinen Bruch, sondern eine Fortsetzung der Spannungen zwischen Nationalismus und Rassismus darstellt – und bereits die Agitation des gesamten Lagers prägt. Matheus Hagedorny ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) der Katholischen Hochschule NRW und promovierte an der Universität Potsdam. Gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Rahmen der Mülheimer Partnerschaft für Demokratie.

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Raum

Makroscope

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